Wenn Babys Schlafen – Rund um den perfekten Schlaf für Ihr Baby

Irgendwie werden wir das Baby schon schaukeln! So nützlich diese Einstellung ist, sehr wahrscheinlich gelangen Sie dennoch irgendwann zwischen Geburt und Kleinkindalter an Ihre Grenzen. Auf Schlafmangel und unterbrochene Ruhephasen folgen Müdigkeit und Unzufriedenheit. Auch ernstere Probleme verursacht schlechter Schlaf. Deshalb ist dieses Bedürfnis Dauerthema von Eltern in der Babyzeit. Schlaf ist wertvoll, Ihr Rhythmus jedoch liegt in Babyhänden. Unterstützen Sie Ihr Baby mithilfe einiger Tipps beim Schlafenlernen und erfahren Sie, welche Ausstattung wichtig ist, damit Sie ruhig schlummern können.

Schlafzyklen und Rhythmen: Zeit zum Reifen

Die allermeisten Babys schlafen nach der Geburt nicht durch, auch wenn Erzählungen über diese Wunderschläfer gern im Gedächtnis hängen bleiben. Ein Grund für schlechten Schlaf ist das häufige Erwachen von Babys. Tatsächlich erwachen alle Menschen in regelmäßigen Abständen aus dem Schlaf. Meistens geschieht das, ohne dass Sie sich erinnern können.
Nur, wer gelegentlich die Lage prüft, lebt sicher – so der entwicklungsgeschichtliche Hintergrund.
Der Schlaf ist eine Abfolge von Schlafphasen. Auf tiefe folgen leichte Schlafphasen. Nach kurzem Erwachen schlafen wir weiter. So setzt sich ein Schlafzyklus zusammen. Die Schlafzyklen von Babys umfassen einen recht hohen Anteil von leichten Schlafphasen (auch Rapid Eye Movement-Phase). Das ist nicht verwunderlich, wenn Sie sich vor Augen führen, dass die Jüngsten alle paar Stunden geräuschvoll für lebenswichtigen Nahrungsnachschub sorgen müssen. Im Laufe der ersten Lebensmonate verändert sich der Schlafrhythmus sehr. Während das Durchschnittsbaby anfangs 20 Stunden des Tages verschlief und fast stündlich wach wurde, schläft ein zwölfwöchiger Säugling deutlich weniger, aber in definierteren Phasen. Wann die Schlafzyklen ausgereift sind, das ist individuell verschieden.

Die Grundlagen des guten Schlafes: eine babygerechte Ausstattung

Nicht zu heiß, nicht zu kalt, aber gut belüftet, trocken, satt, leise und nachts dunkel: So klingt die Formel für zufriedenen Babyschlaf. Dabei sind diese Bedürfnisse nicht schwer zu erfüllen. Ihr Baby benötigt einen Schlafplatz, der eine gute Luftzirkulation ermöglicht. Das bedeutet, dass Sie auf Nestchen, Himmel und dergleichen verzichten sollten. Plüschtiere, Tücher und auch Schnullerketten haben an Babys Schlafplatz nichts verloren. Wählen Sie einen Ort, der den Einsatz einer babygerechten Matratze erlaubt und an allen Seiten vor dem Herausrollen schützt. Spätestens im zweiten Lebenshalbjahr muss der Schlafplatz so gesichert sein, dass ein Baby die Umrandung nicht überwinden kann. Ob Ihr Baby bei Ihnen schläft oder in seinem eigenen Bettchen, ist Geschmackssache. Wichtig ist neben der Sturzsicherheit, dass es auf einer festen Matratze mit Laken, aber ohne weitere Auflagen liegt. Viele babygerechte Matratzen bringen ein Belüftungssystem mit, das Wärmestau vermeidet. Achten Sie zudem auf schadstoffgeprüfte Materialien und vertrauen Sie in dieser Frage Ihrem Geruchssinn.
Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen nur auf den Rücken. Statt mit Decke und Kissen schläft Ihr Baby besonders sicher in einem Baby-Schlafsack. Dieser sollte nicht zu groß sein, damit das Baby nicht hineinrutschen kann. Achten Sie auf den Wärmegrad des Schlafsackes. Im Sommer genügen dünne Baumwollschlafsäcke. Ziehen Sie Ihrem kleinen Schatz außer einer Windel nur einen Body oder Schlafanzug drunter, selbst bei einer empfohlenen Raumtemperatur von 18 °C. Im Zweifelsfall ist weniger mehr. Ob Ihr Baby zu warm eingepackt ist, fühlen Sie im Nacken. Eine große Auswhal gib tes online. Im Internet finden Sie eine schöne Auswahl für jeden Geschmack.

Unterstützung für den Babyschlaf

Sie können die Schlafreife Ihres Babys nicht vorspulen. Allerdings können Sie viel dafür tun, damit sich Ihr Baby im Tagesverlauf orientieren kann. Gestalten Sie jeden Tag ähnlich. Dazu gehört, dass Sie sobald es möglich ist, feste Schlaf- und Esszeiten einhalten. Natürlich verändern sich diese im Laufe der ersten Jahre. Beobachten Sie Ihr Baby genau und achten Sie auf die individuellen Müdigkeitsanzeichen wie Lustlosigkeit, Gereiztheit, wiederholtes Gähnen oder auch Ohrenreiben. Mit diesen Zeichen als Kompass werden Sie ein ausgewogenes Verhältnis von Schlafen und Wachsein finden.
Grundsätzlich passen sich alle Babys der Tag-Nacht-Abfolge an. Jedoch schaffen sie es nur, wenn der Tag ganz anders verläuft als die Nacht. Ein abendliches Ritual, das rund eine halbe bis eineinhalb Stunden auf das Schlafengehen hinführt, schafft einen entspannten Rahmen. Führen Sie abends und nachts kein aufregendes Programm auf. Streicheln, singen oder tragen Sie zur Beruhigung, bleiben Sie währenddessen ruhig und in gedämpftem Licht. Nächtliche Mahlzeiten müssen sein, vor allem in den ersten Lebensmonaten. Probieren Sie aber aus, ob Ihr vier Monate altes Baby sich nicht ohne Milchmahlzeit beruhigen lässt. Auf diesem Weg verhelfen Sie Ihrem kleinen Schatz dazu, selbst wieder in den Schlaf zu finden. Diese Fähigkeit kann kein Trick herbeizaubern. Nach Monaten oder den ersten Jahren allerdings schlafen alle Kinder wie von allein.

Hinterlasse einen Kommentar

  • (will not be published)