Ratgeber: Ultraschall in der Schwangerschaft

Ultraschall-Untersuchungen werden während der Schwangerschaft im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Die Untersuchungsmethode liefert dem Arzt Informationen zum Verlauf der Schwangerschaft und zur Entwicklung des Kindes. Aber natürlich auch für die werdenden Eltern ist es wahnsinnig aufregend das Kind im Mutterleib quasi mit eigenen Augen sehen zu können. Als bleibende Erinnerung werden dann die Ultraschall-Bilder auch ausgedruckt und ausgehändigt.

Ultraschall Schwangerschaft: Warum das so wichtig ist

Mit einem Ultraschall kann bei dem werdenden Kind im Laufe seines Wachstums sehr viel festgestellt werden. Zunächst einmal wird mit einem Ultraschall primär die Schwangerschaft bestätigt und ein Mutterpaß ausgehändigt. Beim Ultraschall Schwangerschaft werden im Laufe der Schwangerschaft dann in regelmäßigen Abständen weitere Untersuchungen mit dem Ultraschall durchgeführt. Dies hat viele Gründe und dient auch dazu, eventuell vorhandene Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Auch wird die Entwicklung und die Lage des Kindes mit dem Ultraschall Schwangerschaft geprüft. Mit der heutigen Technik ist es sogar möglich Krankheiten oder Kleinwuchs frühzeitig zu erkennen. Natürlich werden auch die Herztöne des Kindes überprüft und ab ca. der 22. Schwangerschaftswoche kann dann auf Wunsch auch das Geschlecht bestimmt werden.

Wann findet Ultraschall Schwangerschaft immer statt?

Die Ultraschall-Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und finden zu folgenden Themen statt:

  • In der 9. bis 12. Schwangerschaftswoche
  • In der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche
  • In der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
  • Die drei Ultraschall-Untersuchungen dienen dem Arzt als Information zum Verlauf der Schwangerschaft,
    der Lage des Kindes sowie der Entwicklung und Versorgung des Kindes während der gesamten Schwangerschaft. Abweichend davon können aufgrund der ärztlichen Indikation jederzeit zusätzliche Ultraschall Schwangerschaft durchgeführt werden. Dies betrifft insbesondere medizinische Indikatoren, die auf eine nicht altersgerechte Entwicklung des Babys schließen lassen. Bei der ersten Ultraschall-Untersuchung handelt es sich üblicherweise um eine vaginale Ultraschall-Untersuchung. Dadurch lässt sich ein besonders klares Bild des Fötus erstellen.Bei den beiden folgenden Untersuchungen bevorzugen Ärzte in der Regel den Bauch-Ultraschall, bei dem der Schallkopf über die Bauchdecke geführt wird. Bei diesen weiterführenden Ultraschall Schwangerschaft Untersuchungen kann dann die altersgerechte Weiterentwicklung des werdenden Babys weiterverfolgt werden. Alle Ergebnisse dokumentiert der Arzt im Mutterpass.

    Muss man sich selbst um die Ultraschall Termine beim Frauenarzt kümmern?

    In der Regel vereinbart der Frauenarzt mit der werdenden Mutter bzw. der Sprechstundenhilfe die Termine von alleine. Denn nicht jede Frau weiß von alleine, wann diese regelmäßigen Termine stattzufinden haben. Deshalb ist der Frauenarzt hier in der Fürsorgepflicht, was in aller Regel auch so gehandhabt wird. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es notwendig sein, mehr Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt werden müssen als gesetzlich vorgeschrieben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Mutter Blutungen hat, wenn es sich um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt oder wenn wenn die Gefahr auf eine Frühgeburt besteht. Zudem können zusätzliche Untersuchungen dann angedacht sein, wenn die Schwangere unter Bluthochdruck oder Diabetes leidet oder das Kind zu groß oder zu klein für sein Alter ist.

    Was für Untersuchungen beim Ultraschall Schwangerschaft gibt es noch?

    Es gibt als weiterführende Untersuchung die so genannte Dopplersonographie. Sie dient dazu, den Blutfluss in den Gefäßen und die Entwicklung des Herzens zu untersuchen. Abweichend davon gibt es dann noch den Feinultraschall. Hier werden dann eventuelle Fehlbildungen an den Gliedmaßen des Kindes genau erkannt. Zudem gibt es den Nackentransparenz-Test. Dieser wird bei Schwangeren bei 35 Jahren fast schon obligatorisch angewendet. Die Untersuchung gibt Hinweise auf eine mögliche Chromosomenabweichung beim Kind. Man sieht also: Der Ultraschall Schwangerschaft ist sehr wichtig, damit man eventuelle Auffälligkeiten frühzeitig beim Kind entdecken kann. Zum Glück aber sind diese Fälle eher selten. Der Ultraschall Schwangerschaft dient in erster Linie also der Sicherheit für Mutter und Kind. Auch die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) sowie die Chorionzotten-Biopsie werden mit Ultraschall Schwangerschaft überwacht. Besonders bei Gebärenden gehobenen Alters werden diese zusätzlichen Untersuchungen präventiv durchgeführt.

    Der Ultraschall Schwangerschaft: Wichtiger denn je

    Der 3D Ultraschall ist eine Erweiterung des herkömmlichen Ultraschalls und dient primär der Diagnostik von eventuell vorhanden Erkrankungen und Anormalien. Die räumliche 3D Betrachtung des ungeborenen Kindes bietet eine Vielzahl an Möglichkeinten. Die günstigsten Zeiträume für 3D-Aufnahmen sind die 12. bis 16. Schwangerschaftswoche sowie die 25. bis 33. Schwangerschaftswoche. Diese Bilder dienen leztendlich dann nicht den Erinnerungen für die Eltern, sondern werden in erster Regel dann durchgeführt, wenn sich Hinweise dazu ergeben, dass medizinische Indikatoren für eine weiterführende Diagnostik vorliegen.

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